• "Der Tag des strahlenden Sterns": Nordkorea feiert Geburtstag von verstorbenem Staatschef Kim Jong Il

"Der Tag des strahlenden Sterns" : Nordkorea feiert Geburtstag von verstorbenem Staatschef Kim Jong Il

Es gab ein pompöses Feuerwerk und einige Beförderungen - und außerhalb Nordkoreas viel Kritik von Menschenrechtlern. Machthaber Kim Jong Un besuchte zum Geburtstag des verstorbenen Staatschefs Kim Jong Il das Mausoleum, in dem der einbalsamierte Leichnam seines Vaters aufgebahrt ist.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un verbeugt sich vor dem Mausoleum, in dem der einbalsamierte Leichnam seines Vaters Kim Jong Il aufgebahrt ist.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un verbeugt sich vor dem Mausoleum, in dem der einbalsamierte Leichnam seines Vaters Kim Jong Il...Foto: dpa

Mit ausgedehnten Feuerwerken ist in Nordkorea der Geburtstag des verstorbenen Staatschefs Kim Jong Il gefeiert worden. Wie die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Montag meldete, besuchte der derzeitige Machthaber Kim Jong Un um Mitternacht das Mausoleum, in dem der einbalsamierte Leichnam seines Vaters aufgebahrt ist. Bereits am Sonntag versammelten sich tausende ranghohe Militärs und Parteikader in einer Festhalle in Pjöngjang, um Kim Jong Il zu ehren und seinem Sohn die Treue zu schwören. Dutzende ranghohe Offiziere wurden aus Anlass des Jubiläums befördert.

Die Geburtstagsfeiern für Kim Jong Il stehen in Nordkorea unter dem Motto "Der Tag des strahlenden Sterns". Kim Jong Il hatte 17 Jahre lang in dem streng abgeschotteten, stalinistischen Land regiert. Er starb im Dezember 2011 im Alter von 69 Jahren.

Auch der Geburtstag von Kim Jong Ils Vater Kim Il Song wird in dem Land alljährlich mit großem Aufwand gefeiert. Die Kim-Dynastie regiert in Nordkorea seit fast sieben Jahrzehnten. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nutzte das Jubiläum für scharfe Kritik an Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea.

In die Zeit von Kim Jong Ils Herrschaft falle eine der schlimmsten Hungersnöte in der Geschichte des Landes, erklärte die Organisation. Kim sei auch verantwortlich für systematische Menschenrechtsverstöße gegen sein eigenes Volk. (AFP)

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