Welt : Die Pop-Ikone wird bürgerlich

Nach ihren wilden Jahren setzt Pop-Ikone Madonna nun auf eher traditionelle Werte. "Ich fange gerade an, die Dinge zu haben, die ich wirklich brauche und die wirklich wichtig sind, wie Vertrautheit und Liebe und Kinder", sagte die 41-jährige Künstlerin in einem am Freitag veröffentlichten Interview des "Playboy". Ruhm, Reichtum und auch Berühmtheit machten auf Dauer nicht glücklich, sagte Madonna. Früher habe sie "idiotisches Zeug" gesagt, "schreckliche Frisuren" getragen und "einen Narren aus mir gemacht", gestand der Superstar in dem Interview. Bei ihrem Exhibitionismus habe es sich um "fantastische Ausdrucksmöglichkeiten, Manifestationen von Einsamkeit oder Verzweiflung oder Neugier" gehandelt, die aber nie den Platz der wirklich wichtigen Dinge einnehmen könnten. Zu ihrem angeblich ausschweifenden Sex-Leben sagte Madonna: "Glauben Sie mir, ich hatte nicht annähernd so viel Sex, wie ich allen erzählt habe!".

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