Eine Tote : Guatemala von Erdbeben erschüttert

Das Land in Zentralamerika wurde am Montag von mehreren Erdstößen erfasst, die einer Frau das Leben gekostet haben. In der Hauptstadt mussten Ministerien evakuiert werden.

Bewohner der Stadt Cuilapa in Guatemala sitzen vor ihrem provisorischen Nachtcamp in einer Kirche. Das Zentralamerikanische Land wurde von einer am 19. September von Serie von Erdstößen erfasst, die im ganzen Land zu spüren waren. Zahlreiche Gebäude wurden evakuiert, darunter auch Ministerien in der Hauptstadt.Alle Bilder anzeigen
Foto: Reuters
20.09.2011 10:45Bewohner der Stadt Cuilapa in Guatemala sitzen vor ihrem provisorischen Nachtcamp in einer Kirche. Das Zentralamerikanische Land...

Eine Serie kräftiger Erdstöße hat am Montag Guatemala erschüttert, viele Menschen reagierten panisch. Nach offiziellen Angaben wurde ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt. Drei Menschen galten zunächst als vermisst.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte der heftigste Erdstoß eine Stärke von 5,8, die Seismologen Guatemalas gaben Stärken bis zu 4,9 an. Die Beben zwischen 12.00 und 14.00 Uhr Ortszeit seien im ganzen Land zu spüren gewesen, hieß es. Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine Frau, die in der Ortschaft Las Ánimas von einem umfallenden Baum erschlagen wurde. Dort wurden nach Angaben der Behörden auch mehrere Gebäude beschädigt.

Die Epizentren der Beben befanden sich nach Angaben des Seismologischen Dienstes von Guatemala (Insivumeh) rund 40 bis 60 Kilometer südlich der Hauptstadt im Department Santa Rosa, wo zahlreiche Gebäude geräumt wurden.
Auch in Guatemala-Stadt wurden Gebäude evakuiert, darunter Ministerien. Über größere Schäden lagen zunächst keine Informationen vor. An einigen Stellen seien Bergrutsche ausgelöst und Straßen zugeschüttet worden, berichteten lokale Medien.

Die Gegend von Santa Rosa an der Jalpatagua-Falte ist in den vergangenen Monaten immer wieder von Erdbeben erschüttert worden. (dpa)

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