''Event Prominent'' : Promis, Punk und Party für den guten Zweck

Einmal Model spielen, davon träumen auch Promis. Bei "Event Prominent" hatten sie Gelegenheit, im Scheinwerferlicht über den Catwalk zu stolzieren und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. 45.000 Euro sind bei der Aktion zusammengekommen.

Event Prominent
38 Promis modeln für den guten Zweck. -Foto: dpa

HamburgFür einen guten Zweck haben sich Prominente am Sonntagabend in Hamburg als Models oder Dressmen versucht. Die Schauspieler Mareike Carrière und Ingrid van Bergen wagten ebenso den Gang über den Laufsteg wie Ballett-Chef John Neumeier und Sänger Patrick Nuo. Die Erlöse aus der Veranstaltung im Hotel "Atlantic" kommen den karitativen Organisationen Dunkelziffer und Hamburg Leuchtfeuer zugute. Während die Damen souverän ihren Gang antraten und Carrière mit den Schuhen in den Händen hüpfte, schienen sich nicht alle Männer im Scheinwerferlicht wohlzufühlen.

Die Charity-Gala "Event Prominent" ging bereits zum achten Mal über die Bühne. Musikalische Auftritte von Popmusiker Sasha, Chansonsängerin Margot Werner und der Punkband Battlekat von Marius Müller-Westernhagens Tochter Mimi standen ebenfalls auf dem Programm. 38 Promis hatten sich auf die Modelliste setzen lassen, darunter auch Schauspielerin Daniela Ziegler, Sängerin Carolin Fortenbacher, Ex-Sportgymnastin Magdalena Brzeska und Dana Schweiger. Zu den Dressmen gehörten Schauspieler Mark Keller, TV-Moderator Frank Matthée und "DSDS"-Zweiter Fady Maalouf.

Neumeier hatte bereits am Sonntagvormittag seine traditionelle Benefiz-Ballett-Werkstatt zugunsten des Leuchtfeuer-Hospizes präsentiert. "Ich will anderen einen menschenwürdigen Abschied vom Leben ermöglichen und so von meinem Glück etwa abgeben", hatte er erklärt. 45.000 Euro sind bei der Aktion zusammengekommen. Die Einnahmen aus der Gala gehen als Spenden an das Hospiz Hamburg Leuchtfeuer sowie den Verein Dunkelziffer. Dunkelziffer engagiert sich seit 1993 gegen Kindesmissbrauch. Das Hamburg Leuchtfeuer Hospiz bietet einen geschützten Ort für schwerstkranke und sterbende Menschen. (sgo/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben