• Familientragödie: Mann getötet und zerstückelt: Frau legt Teilgeständnis ab

Familientragödie : Mann getötet und zerstückelt: Frau legt Teilgeständnis ab

Ein Polizeibeamter aus Langerringen wurde offenbar von seiner Ehefrau erschlagen und anschließend zerstückelt. Seine Frau wurde festgenommen und hat am Montag einen Teil ihrer Schuld gestanden.

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In Langerringen bei Augsburg zerstückelte eine Frau vermutlich ihren Ehemann. Foto: -dpa

LangenringenNach dem tödlichen Ehedrama bei Langerringen nahe Augsburg hat die Frau des Opfers am Montag ein Teilgeständnis abgelegt. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen. Die 33-Jährige soll nach Polizeiangaben ihren 46 Jahre alten Ehemann erschlagen und danach zerstückelt haben. Die Leiche des Mannes war am Wochenende ohne Beine an einem Feldweg in der Nähe des Wohnorts gefunden worden.

Die Frau habe nach eigenen Angaben die Beine abgetrennt, um die Leiche besser transportieren zu können. Die Beine waren 600 Meter entfernt in einem Plastiksack verpackt entdeckt worden. Motiv für die Tat seien bereits seit langem andauernde Beziehungsprobleme gewesen.

Kinder in der Obhut der Großeltern

Die beiden Kinder des Paares, ein eineinhalb Jahre alter Junge und ein vierjähriges Mädchen, wurden in die Obhut der Großeltern gegeben. Bei dem Opfer handelte es sich um einen Polizeibeamten, der mit seiner Familie in einem abgelegenen Mietshaus wohnte. Die Frau hatte am vergangenen Freitag ihren Mann als vermisst gemeldet. Daraufhin hatte die Polizei eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Die Leiche war schließlich von einem Spaziergänger in einem bewachsenen Graben entdeckt worden.

Das Opfer soll den Angaben zufolge durch massive Gewalteinwirkung auf den Kopf gestorben sein. Danach soll die Frau mit einem Werkzeug die Beine ihres Ehemanns glatt abgetrennt haben.

Ein ähnlicher Fall war vor einer Woche in der Fernsehserie «Tatort» gezeigt worden. In dem Krimi hatten dem Opfer beide Beine gefehlt, seine Ehefrau war als Täterin überführt worden. Die Augsburger Kriminalpolizei hält eine Vorbildfunktion des Krimis für die Tat aber für eher unwahrscheinlich. (nal/dpa)

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