Welt : Frühlingseinbruch: Traumwetter mit Sonne und 24 Grad

Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 24 Grad beschert der Frühlingseinbruch in Deutschland. Solche Temperaturen bekommt zwar nur der Oberrhein zu spüren, aber auch in Berlin und Brandenburg können es über 20 Grad werden. Nach einigen Regenschauern am Vormittag kletterten die Temperaturen bereits am Sonntag dank Hoch "Katja" auf bis zu 18 Grad. Von Montag an soll es richtig sonnig bei Temperaturen über 20 Grad werden, sagte Meteorologe Hans-Werner Voß vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam. "22 Grad sind durchaus möglich."

Normal wären Anfang April nach Angaben von Voß Temperaturen um 11 Grad. Einen Jahrhundertrekord erwartet der Meteorologe jedoch nicht. Laut Voß kletterte die Quecksilbersäule beispielsweise am 4. April 1953 in Potsdam auf 26 Grad. Auch 1990 konnte sich die Region über einen angenehm warmen April-Anfang freuen: Am 2. April wurden damals 22,6 Grad gemessen.

Einen Wetterrekord in negativer Hinsicht hatte es hingegen im zu Ende gehenden März gegeben. Am 25. des Monats meldeten die Meteorologen in Berlin-Dahlem einen Tageshöchstwert von minus 0,1 Grad. Dieser Tag war damit der kälteste 25. März seit Beginn der Dahlemer Messreihe im Jahr 1908.

Ohnehin hatte der erste Frühlingsmonat seinem Namen keine Ehre gemacht - der März war in diesem Jahr "zu kalt, zu nass und zu sonnenscheinarm", bilanzierte der Meteofax Wetterdienst. Nachdem das Quecksilber in der ersten Monatshälfte noch auf Werte von bis zu 14 Grad geklettert war, ging es in den folgenden Wochen mit den Temperaturen in den Keller.

Zudem gab es im März mehr Niederschläge als üblich. 51 Liter pro Quadratmeter bedeuten 135 Prozent des Normalwertes, und dabei blieb es nicht nur bei Regen - noch am vergangenen Wochenende hatten sich die Berliner und Brandenburger bei einer Schneedecke von teilweise über 11 Zentimetern in den tiefsten Winter zurückversetzt gefühlt.

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