GESCHICHTE : Jahrhundertelanges Bauen

1248:

Der Bau des neuen Doms beginnt nach Plänen des ersten Baumeisters Gerhard von Rile. Der alte karolingische Dom war bis zu dieser Zeit Stück für Stück abgerissen worden, um Platz für den Neubau zu schaffen. Die alte Kirche erschien dem Erzbischof von Köln zu unscheinbar, um die Reliquien der heiligen drei Könige zu beherbergen.

1322: Der gotische Chorbau wird eingeweiht.

1530: Vorzeitiger Baustopp am Dom. Die Obrigkeit hat weder Geld noch Interesse, den Dombau fortzusetzen.

1794: Köln wird von den Franzosen besetzt, der Dom als Lagerraum genutzt.

1842: Es wird wieder gebaut. König Friedrich Wilhelm IV. und Erzbischof Geissel legen den Grundstein für den Weiterbau. Der private Zentral-Dombau-Verein und das Königreich Preußen teilen sich die Kosten.

1880: Die beiden 157 Meter hohen Türme werden fertiggestellt. Damit ist der Bau offiziell vollendet. Trotzdem wird ständig an ihm weitergebaut. Vier Jahre lang darf sich der Dom höchstes Gebäude der Welt nennen, dann wird er vom Washington Memorial abgelöst.

1945: Auch nach dem Einschlag von 14 Fliegerbomben steht der Dom aufrecht. Die Wiederherstellung beginnt.

1996: Der Dom wird zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt.

2006: Nach zehn Jahren Restaurierung steht der Dom kurze Zeit ohne Baugerüst da. mam

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