Gesundheit : 52 Zipperlein (6): Mundgeruch

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Was steckt dahinter?

Mundgeruch entsteht, wenn Bakterien Speisereste zersetzen. Bei diesem Fäulnisprozess werden Schwefelverbindungen frei. Vor allem eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Milch oder Fisch begünstigen dies. Mundgeruch ist meist harmlos, für die Mitmenschen aber störend. In seltenen Fällen stecken ernsthafte Erkrankungen dahinter, meist jedoch schlechte Mundhygiene. Dann bleiben Speisereste zwischen den Zähnen zurück. Auch Zahnbelag oder Entzündungen von Zahnfleisch, Mundschleimhaut, Hals und Rachen sowie Magenleiden können schlechten Atem hervorrufen.

Was empfehlen Fachleute gegen Mundgeruch?

Geruch, der auf den Genuss von Knoblauch, Zwiebeln oder Alkohol zurückgeht, verfliegt nach einiger Zeit von alleine. Zwischenzeitlich können Pastillen oder Kaugummis den Geruch überdecken und die Speichelbildung fördern. Auch Präparate mit Chlorophyll oder Aktivsauerstoff helfen. Wichtig ist die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder speziellen Bürsten (Interdentalbürsten). Mundsprays oder desinfizierende Lösungen sind nützlich.

Wann sollte man zum Zahnarzt?

Wenn schlechter Atem auch bei guter Mundhygiene dauerhaft bleibt.

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