Gesundheit : Das letzte Fünkchen Hoffnung

Marssonde überfliegt „Beagle“

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Die Weltraumorganisation Esa hat immer noch Hoffnung, den Roboter „Beagle“ zu orten, von dem seit dem Landemanöver am ersten Weihnachtstag jedes Funkzeichen fehlt. Am heutigen Mittwoch um 13 Uhr 15 fliegt erstmals die europäische Raumsonde „MarsExpress“ über die Landestelle des Roboters hinweg. In nur 315 Kilometern Höhe überquert sie die Ebene Isidis Planitia auf der Nordhalbkugel des Mars. Selbst das leiseste Signal des Automaten werde man aus dieser Höhe wahrnehmen können, teilte die Esa mit.

Bilder des Roboters können dabei allerdings voraussichtlich nicht gemacht werden, dafür ist „Beagle“ zu klein. Trotzdem wird die Kamera an Bord von „Mars-Express“ die Landestelle aufnehmen. Möglicherweise werde sie die Airbags und Fallschirme als kleine Pünktchen sehen können, sagt Gerhard Neukum von der Freien Universität Berlin. Die anschließende Bearbeitung der Bilder erfolgt am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin-Adlershof und an der Freien Universität Berlin und wird gut einen Tag in Anspruch nehmen. „Mars-Express“ soll später auch über die Region fliegen, in der der amerikanische Roboter „Spirit“ am Sonntag weich gelandet ist. tdp

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