Gesundheit : Die Uni-Präsidenten

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, sagt: „Die Studierenden haben unser volles Verständnis.“ Es sei richtig, gegen die schlechten Studienbedingungen und die neuerlichen Kürzungen bei den Universitäten zu protestieren. Mlynek hat sich schon vor einiger Zeit für Studiengebühren ausgesprochen – aber er legt Wert auf die Feststellung, dass er in ihnen kein „adäquates Mittel zur Lösung der finanziellen Probleme der Hochschulen“ sieht. Das Studierendenparlament hat das Präsidium der Uni zum Rücktritt aufgefordert, weil es in den Verhandlungen mit dem Senat versagt habe.

Kurt Kutzler, der Präsident der TU , unterstützt die Studierenden ebenfalls. Er kritisiert, dass die UniPräsidenten in ihren Verhandlungen mit dem Senat im Sommer nicht genug öffentliche Unterstützung bekommen haben, um die Sparpläne zu verhindern. Viertelparitätische Gremien, wie die Studierenden sie fordern, lehnt Kutzler aus den früheren Erfahrungen damit ab.

Dieter Lenzen, der Präsident der FU, hält die Forderung nach 135 000 Studienplätzen für unrealistisch. 85 000 Studienplätze müsse es in Berlin aber geben, 10 000 seien nun aber gefährdet: „Wichtig ist mir, dass der Protest sich an die richtige Adresse wendet: den Senat.“ Wenn die Unis die Entscheidung jetzt nicht umsetzten, würden sie dafür nur noch mehr bestraft. Dann werde die Politik die Umsetzung selbst in die Hand nehmen. Studiengebühren hält Lenzen „unter den gegebenen steuerlichen Belastungen der Bürger nicht für sinnvoll“. Die Einführung viertelparitätischer Gremien ist für Lenzen kein Thema. Vor langer Zeit habe das Bundesverfassungsgericht sie für verfassungswidrig erklärt.

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