Gesundheit : Einst eine blühende Stadt

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Die Zitadelle von Bam ist der größte Lehmziegelbau der Welt. Teile der Bauten und der Stadtmauer stammen aus dem dritten und vierten Jahrhundert. Der Großteil der Gebäude wurde unter den Safawiden im 16. und 17. Jahrhundert errichtet. Bis vor 180 Jahren wurde die Burg noch zum Wohnen genutzt. Die „ArgeBam“ umfasst die Altstadt und die Festung, die von einer Mauer umschlossen werden. 38 Aussichtstürme dienten zur Sicherung der Stadt und des Umlandes. Auf der Zitadelle stehen Regierungsgebäude, Lagerräume, Ställe, Wohnungen für die Offiziere – und der Sitz des Gouverneurs. Am höchsten Punkt befand sich ein markanter Turmbau. In dem Bereich, in dem das Volk lebte, gab es einst einen Bazar, eine Freitagsmoschee, kleinere Moscheen, eine Karawanserei, einen Wasserspeicher, den Hauptplatz, eine Schule, ein Bad und traditionelle Sportanlagen. Die einzelnen Häuser hatten Türme als Windfänger, Winter- und Sommerräume und Ställe für Pferde und Haustiere. In der Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert lebten bis zu 13 000 Menschen innerhalb der Stadtmauern von Bam.

Bam liegt im Osten der Provinz Kerman im Süden des Iran, südlich der Provinzhauptstadt Kerman, am Übergang zwischen einer Gebirgs- und Wüstenregion, in einer Seehöhe von 1060 Metern. H.S.

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