Gesundheit : Erdaufgang

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Die Apollo17-Astronauten haben ihren Blick auf die über dem Mondhorizont aufsteigende Erde in vielen Bildern festgehalten. Diese Fotos gehören zu den beeindruckensten Aufnahmen im neuen „Nasa Atlas des Sonnensystems“ der beiden Geologen Ronald Greeley und Raymond Batson (Knaur Verlag, 375 Seiten, 98 Euro). Mit großformatigen Fotomosaiken entführt das einzigartige und monumentale Kartenwerk den Betrachter zu den Planeten und ihren Monden, vom Merkur bis zum Neptun, vom Marsmond Phobos bis zum Uranusmond Ariel. Die vielen Einzelbilder bieten eine überaus plastische und detaillierte Ansicht der Himmelskörper. Sie zeigen die steilwandigen Kessel des Olympus Mons, des mit 25 Kilometern Höhe stattlichsten Vulkans unseres Sonnensystems auf dem Planeten Mars. Und sie tauchen hinab in die Atmosphäre des Jupiter, in der leuchtende Gewitter zwischen Wasser- und Ammoniakwolken aufblitzen. Der Atlas ist das Ergebnis von mehr als 30 Jahren Fernerkundung mit Raumsonden und Satelliten. Die Oberflächen der meisten Himmelskörper sind vollständig kartiert. Nur Pluto bleibt eine Randerscheinung. Den erdfernsten Planeten hat bislang noch kein Satellit aus der Nähe aufgenommen. tdp / Foto: Nasa

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