Gesundheit : FU-Präsident: Uni soll Vorbild für Politiker sein

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Dieter Lenzen, der Präsident der Freien Universität, hat die Gerüchte um seine Person am Montag mit einer Presseerklärung beantwortet. Zu Spekulationen, wonach er sich vorstellen könnte, im kommenden Jahr für die Berliner CDU als Spitzenkandidat anzutreten, heißt es, Lenzen sei „in den letzten Monaten aus verschiedenen politischen Richtungen angesprochen worden, sich parteipolitisch (...) zu engagieren oder bei der Gründung neuer Parteien mitzuwirken“. Dazu stelle er fest, angesichts der großen Herausforderungen sei es „durchaus nachvollziehbar, nach Kompetenz zu suchen, die mit dem Schlüsselthema Bildung professionell befasst ist“. Lenzen weiter: „Und es ist besonders angemessen, dass die FU und ihre Leitung als Vorbild für gesellschaftlichen Konsens gesehen wird.“ Die FU sei das Beispiel einer großen Berliner Institution, die politische Grabenkämpfe überwunden habe und „einen unbeirrbaren Weg des fairen Interessenausgleichs sachorientiert, pragmatisch und überparteilich gegangen“ sei. Lenzen hebt das anhaltende Ringen um die Zukunft der Berliner Humanmedizin „auch im Sinne der FU“ hervor. Er werde deshalb mit dem FUPräsidium „das Schiff weiter sicher und kontinuierlich durch schwere See steuern“.

Ein Engagement für eine politische Partei komme nicht in Betracht – „auch deshalb nicht, weil für Berlin ein Weg gefunden werden muss, der über eine einzelne Partei hinausführt“. Lenzen schließt: „Insofern finden die Parteien meine Sympathie und Zustimmung, die den Erfolgsweg der FU auch für das Land zum Vorbild machen wollen.“ akü

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