Gesundheit : Germanistik-Bibliothek: Klaus Ulrich Werner und die Zukunft (Gespräch)

Herr Werner[was ist Ihre wichtigste Aufgabe als n]

Klaus Ulrich Werner ist ab August neuer Leiter der Germanistik-Bibiliothek der Freien Universität. Der 44-Jährige studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und Wien. Nach seiner Promotion absolvierte er eine bibliothekarische Ausbildung. Seit zwei Jahren leitet Werner die Bibliothek des John-F.-Kennedy-Instituts, davor arbeitete er in der Bibliothek des Otto-Suhr-Instituts.

Herr Werner, was ist Ihre wichtigste Aufgabe als neuer Leiter der Germanistik-Bibliothek?

Bis zum Jahr 2003 entsteht nach Plänen von Lord Norman Foster in der Silberlaube ein Bibliotheksneubau. Dort werden nicht nur die Germanisten untergebracht, sondern viele kleine Bibliotheken des Fachbereiches zusammengefasst. Neben der Germanistik-Bibliothek leite ich gleichzeitig den neuen Bibilotheksbereich der FU-Geisteswissenschaften. Deswegen bin ich für die Koordination bei der Zusammenführung verantwortlich. Diesen Neubau auszugestalten, wird entscheidend sein.

Welche Änderungen wird es noch geben?

Der Einsatz von Bibilotheks-EDV wird zur Zeit auch bei den Germanisten eingeführt. Das ist von meinem Vorgänger bereits in die Wege geleitet worden, jetzt muss es noch umgesetzt werden. Und für die neue Bibliothek werden ebenfalls Computerprogramme erarbeitet. Diese Aufgaben trotz der finanziellen Restriktionen umzusetzen, ist eine Herausforderung.

Wie wird man denn Leiter der wichtigsten Germanistik-Bibliothek Deutschlands?

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften hat mich abgeworben. Ausschlaggebend war da wohl das Kriterium, dass ich nicht nur Erfahrung im Leiten von Bibliotheken habe, sondern von Hause aus Germanist bin. In die Fußstapfen von Christian Büttrich trete ich natürlich gerne.

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