Gesundheit : Große Ferien: Global Young Leaders Conference - Roman und Christian fahren nach Washington D.C.

Diese beiden Jungs fliegen heute nach Amerika. Zu Bill Clinton. Um ihm - wenn alles glatt läuft - im Oval Office die Hand zu schütteln. Christian Pätzsch und Roman Fetzer aus der 11. Klasse des Sportgymnasiums Flatow wurden von ihrer Englisch-Lehrerin ausgesucht, um in den Ferien zur Global Young Leaders Conference in Washington und New York zu fahren. Eine Konferenz zu der Schüler aus der ganzen Welt kommen, um sich mit Themen wie Globalisierung, Menschenrechte oder Terrorismus zu beschäftigen. Warum gerade die Flatow-Oberschule ausgesucht wurde? Schulleiter Gert Sunkel muss zugeben, dass er keinen blassen Schimmer hat.

Christian Pätzsch: "Auf der Konferenz wird ein globaler Notfall simuliert und wir sind dann so eine Art Schüler-UNO, die Lösungsvorschläge erarbeiten soll. Da können wir endlich mal eine Führungsrolle übernehmen. Und wir sind die einzigen beiden Deutschen dort. Das ist schon toll. Außerdem glaube ich, dass nach einer solchen Sache meine Berufschancen steigen werden. Ich mache da bestimmt Kontakte, die mir auch später noch etwas nützen. Und mein Englisch wird verbessert. Wenn die Konferenz gut gemacht ist und die uns wirklich was machen lassen, dann interessiere ich mich danach bestimmt auch stärker für Politik. Dann ist Politik vielleicht nicht mehr so langweilig. Wirtschaft interessiert mich ja jetzt schon. Und das ist ja eng miteinander verflochten. Aber man hört ja, dass die Amerikaner sehr überheblich sind. Wer weiß, wie die auf unsere Fragen reagieren."

Roman Fetzer: "Ich war ja schon ein paar Mal in Amerika. Californien und Florida. Ich muss schon sagen, dass die Leute da sehr nett sind. Die sagen dir, dass du schöne Schuhe anhast und so kommt man dann ins Gespräch. Aber wie die Leute in Großstädten wie Washington oder New York sind, weiß ich nicht. Bestimmt genauso unfreundlich wie in Berlin. Die Themen, die wir auf der Konferenz besprechen, kommen bestimmt im Abitur dran. Da verspreche ich mir schon einen Vorteil vor den Anderen von. Ich würde auf der Konferenz ja gerne mal fragen, warum die Amis sich immer überall einmischen müssen. Aber ich glaube das verkneife ich mir lieber. Nicht ganz so toll ist, dass wir da in Anzug und Schlips auftauchen müssen. Den ganzen Tag. Auch wenn wir das Empire State Building besichtigen." Aufgezeichnet von Kerstin Kohlenberg

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