Gesundheit : Historiker der FU im Warnstreik

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Einige Studierende des FriedrichMeinecke-Instituts für Geschichtswissenschaften der Freien Universität haben am Montag vormittag versucht, ihre Kommilitonen zu einem eintägigen Warnstreik zu animieren. Sie verteilten morgens vor dem Institut in der Koserstraße Flugblätter und blockierten für etwa zwei Stunden den Eingang. Der Lehrbetrieb verlief danach aber offenkundig normal, wie eine Professorin sowie die Uni-Leitung berichten.

Mit dem Warnstreik wollten die Studierenden gegen die „katastrophalen Studienbedingungen“ und die geplanten Stellenstreichungen am Institut protestieren, teilte ein „Kommando Klaudia und Klaus Störtebecker“ in einer Presseerklärung mit. Den Plänen der Uni-Leitung nach sollen sechs der jetzt 16 Stellen des Instituts bis zum Jahr 2009 gestrichen werden. Die Studenten fordern unter anderem die „umgehende Besetzung der vakanten Stellen“, die „viertelparitätische Mitbestimmung in allen Gremien“, die „Abschaffung des Numerus clausus“, die „Abschaffung der Zwangsexmatrikulation“ und „keine Studiengenbühren“.

Am Mittwoch um 18 Uhr hat die Institutsleitung eine Vollversammlung organisiert (Koserstraße 20, Hörsaal B). Die prostestierenden Studenten verlangen von den Dozenten des Instituts die Unterstützung ihrer Forderungen: „Wir sind nicht bereit, uns auf irgendwelche Zahlenspielchen einzulassen.“ Die Verfasser rufen ihre Kommilitonen auch dazu auf, die Vollversammlung der FU-Studierenden am Donnerstag um 14 Uhr in der Silberlaube (Hörsaal 2) zu besuchen. akü

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