Gesundheit : In eine bessere Welt

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Um die 200 000 Menschen bevölkern die Berliner Hochschullandschaft, Studenten wie Mitarbeiter. Regelmäßig fragt der Tagesspiegel einen CampusWanderer nach seinem Ziel.

Wohin sind Sie gerade unterwegs?

Ich bin von der pazifistischen Organisation „Anti-Kriegs-Komitee“ und hole gerade ein paar unserer Plakate, um die hier an der Uni aufzuhängen.

Woran arbeiten Sie gerade?

An einer Presseerklärung.

Wo wollen Sie in fünf Jahren sein?

In einer besseren, demokratischeren Welt.

Was muss sich ändern?

Die Welt braucht eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung. Ich glaube, dass die vorherrschende nicht funktionieren kann und früher oder später zusammenbrechen muss. Beispiel: Argentinien. Das Land hat eigentlich alles richtig gemacht, wenn es nach dem IWF geht. Trotzdem herrscht dort der blanke Hunger, und fast 50 Prozent der Leute leben in schierer Armut. Das ist für mich ein klarer Beleg dafür, dass die globalisierungskritische Bewegung keine Hysterie ist.

Es fragte Franziska Garbe

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