Gesundheit : Medikamente vorFälschung schützen

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Nicht nur Computerprogramme und Jeans werden von „Markenpiraten“ kopiert, sondern auch Medikamente. Bis Mittwoch diskutieren daher Fachleute in Genf, wie man die Echtheit von Pharmazeutika garantieren kann. Das Erlanger Biotech-Unternehmen November hat gemeinsam mit Siemens ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe Sicherheitsetiketten schnell kontrolliert werden können. Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb testet das System gerade, teilt Siemens mit.

Als Informationsträger auf dem Etikett wird DNS verwendet, einzelne Stränge mit 20 bis 30 Kombinationen der vier Grundbausteine. Bei der Kontrolle wird der entsprechende Bereich mit Detektionsflüssigkeit bestrichen, die ihrerseits den „passenden Strang“ sowie eine daran gekoppelte fluoriszierende Substanz enthält. In mehreren Messvorgängen erkennt das Lesegerät die richtige Kombination. gih

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