Gesundheit : Ministerpräsident Erwin Teufel zieht eine positive Zwischenbilanz für Baden-Württemberg

Der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel hat eine positive Zwischenbilanz der Hochschulpolitik des Landes gezogen. Der CDU-Politiker sagte in Stuttgart, die Reformen sicherten die Spitzenstellung der Universitäten und machten sie fit für den internationalen Wettbewerb. Die 1995 eingeführte "Freischuss-Regelung" für Jurastudenten, die sich vorzeitig zu Examina anmelden können, habe die Studienzeit innerhalb kürzester Zeit von über elf auf unter neun Semester verkürzt. Die Begrenzung des Studienvolumens in allen Fächern auf 160 Wochenstunden pro Semester und die Einsetzung von Studiendekanen hätten die Verweildauer generell verringert.

Die Einführung von Gebühren für Langzeitstudenten habe deren Zahl um 11 000 zurückgehen lassen, erklärte Teufel. Seit dem letzten Wintersemester müssen Studenten jeweils 1000 Mark pro Semester zuzahlen, wenn sie mehr als vier Semester über die Regelzeit hinaus studieren.

In der dritten Stufe der Universitätsreform gehe es um eine Stärkung des Rektorats, die Konzentration der Entscheidungsbefugnisse der akademischen Selbstverwaltung auf den Senat und die Einführung von Hochschulräten als Aufsichts- und Beratungsgremien, sagte Teufel. Der Gesetzentwurf solle im Herbst im Landtag eingebracht werden.

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