MITARBEITER DER WOCHE : Der anthroposophische Herzspezialist

Name



Andreas Fried, 58

Beruf

Leiter der Abteilung für Kardiologie des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe

Alltag

„Meine Arbeit hat eine Feuerwehr- und einer Gärtnerseite“, sagt Andreas Fried. In der Havelhöher Akutkardiologie behandelt er Herzschmerzen, Luftnot und Herzschwäche. Aber letztlich, meint er, greift das zu kurz. Deshalb hat er vor 13 Jahren mit fünf Kollegen die Havelhöher Herzschule gegründet. Die Teilnehmer lernen, ihren Lebensstil zu modifizieren anhand der Frage: „Was macht uns krank, was hält uns gesund?“Einer Intensivwoche außerhalb Berlins schließt sich ein Kurs von wöchentlich vier Stunden an, in dem Tanz und Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Gesprächstherapie die Hauptrollen spielen. „Die anthroposophische Medizin ist ein Wachwerden an sich selbst“, sagt Fried. „Sie sieht den Herzinfarkt nicht nur als verschlossene Arterie, sondern betrachtet den ganzen Menschen und lässt Fragen zu wie: Warum passiert das jetzt? Und was hat das mit mir zu tun?“ Am 26.9. um 20 Uhr veranstaltet die Herzschule einen Infoabend (Kladower Damm 221, Saal Haus 28, www.herzschule.de) Foto: Mike Wolff/Text: uba

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