MITARBEITER DER WOCHE : Der Saunameister

Name



Aleksander Niewolksi, 34

Beruf

Saunameister in den Thermen am

Europa-Center

Alltag

Wenn es draußen kalt ist, kommen sie alle zu ihm – auch jetzt noch im März. In der Saunahauptsaison macht Aleksander Niewolski bis zu acht Aufgüsse am Tag. Wer schwer verschnupft ist, sollte verzichten, sagt er. „Dann lieber ein Dampfbad mit Menthol.“ Über die gesundheitlichen Aspekte des Saunierens weiß Niewolski Bescheid: In der Ausbildung zum Saunameister, die er 1999 absolvierte, lernte er die Grundlagen der Herztätigkeit, des Blutkreislaufs, der Atmung und des vegetativen Nervensystems – und wie sich das Saunabaden auf den Körper auswirkt. Der schnelle Wechsel von heiß zu kalt soll gut für Immunsystem, Haut und Muskeln sein. Aber nur wenn man es richtig macht: Erst warm duschen, auch ein Fußbad nehmen, nicht mehr als drei Aufgüsse mitmachen und nach jedem kalt abduschen. Anfängern rät er, auf der untersten Bank anzufangen, wo es nur 40 Grad Celsius heiß ist, statt 90 Grad auf der oberen. Für Niewolski wäre die extreme Hitze kein Problem, er geht schon seit seinem zwölften Lebensjahr in die Sauna. Und im Urlaub achtet er darauf, dass das Hotel eine Sauna hat.Foto: Mike Wolff/ Text: rik

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