Gesundheit : Mobil auf dem Mars

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Die Roboterfahrzeuge sind mit einem kleinen geologischen Labor auf dem Mars unterwegs. Statt mit einer Lupe schauen sie sich das Gestein mit einer mikroskopischen Kamera an. Ein Gesteinsschleifer erlaubt es ihnen, die Oberfläche anzubohren und vom Staub zu befreien. Auch die chemische Zusammensetzung eines Felsens können sie erkennen: mit dem in Deutschland gebauten AlphaRöntgen-Spektrometer. Darin sitzt eine radioaktive Quelle aus Curium. Ihre Strahlung trifft auf das Gestein und löst unter anderem Elektronen aus den Elementen heraus. Jede Atomart reagiert in charakteristischer Weise auf das radioaktive Bombardement. Aus dem Echo können Forscher daher ablesen, wie viel Magnesium, Silizium oder Eisen der Stein enthält. Um welche Minerale es sich dabei handelt, lässt sich dagegen mit dem ebenfalls in Deutschland entwickelten Mößbauer-Spektrometer feststellen. Es enthält ebenfalls eine radioaktive Quelle, auf deren ausgesandte Gammastrahlen vor allem Eisenverbindungen in vorhersehbarer Weise ansprechen. tdp

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