Gesundheit : „Nach vorn“

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Um die 200 000 Menschen bevölkern die Berliner Hochschullandschaft, Studenten wie Mitarbeiter. Regelmäßig fragt der Tagesspiegel einen CampusWanderer nach seinem Ziel.

Wohin sind Sie gerade unterwegs?

Nirgendwohin. Ich arbeite hier an der UdK und schaue mich deshalb in der Vorhalle um. Ich plane nämlich die kommende Ausstellung hier.

Woran arbeiten Sie gerade?

An der Planung eben dieser Ausstellung. Es wird eine Stipendienpräsentation. Studenten, die sich hier um ein Stipendium bewerben, müssen ihre Arbeiten zeigen. Das kann alles mögliche sein: Bilder, Fotografien, Videoinstallationen.

Wo wollen Sie in fünf Jahren sein?

Mein Wunsch wäre, dass ich auch in fünf Jahren noch hier arbeiten kann. Momentan ist die Situation ja so, dass viele Stellen eingespart werden müssen. Ein Auslandsaufenthalt kommt für mich aber nicht in Frage, da ich eine Familie und schulpflichtige Kinder habe, für die so etwas mit viel zu vielen Problemen verbunden wäre.

Was muss sich ändern?

Ich würde mir wünschen, dass es wieder mehr Zukunftsperspektiven gibt, dass etwas voran geht. Im Moment fehlt der Schwung und der Blick nach vorne. Daran können aber nicht nur die Politiker etwas ändern, sondern alle Leute müssen ihre Einstellung überdenken.

Fragen: Franziska Garbe

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