Gesundheit : Schwan strebt eine gesamteuropäische Orientierung an

An der Frankfurter Hochschule studieren jetzt 3412

Die Frankfurter Europa-Universität "Viadrina" will ihre Zusammenarbeit mit Polen verstärken. Das deutsch-polnische Wissenschaftsprojekt Collegium Polonicum müsse eine gesamteuropäische Orientierung bekommen, sagte die neue Präsidentin der Frankfurter Hochschule, Gesine Schwan, vor Journalisten. Für ihre sechsjährige Amtszeit hat sie sich weitere Schwerpunkte für den Ausbau der "Viadrina" gesetzt. So müsse die Kulturwissenschaft eine klarere Profilierung bekommen und gleichzeitig stärker mit den Wirtschafts- sowie Rechtswissenschaften kooperieren. Gesine Schwan will die Europa-Universität auf internationalem Feld noch stärker voranbringen. Dazu beitragen könnten weitere Partnerschaften mit amerikanischen Hochschulen - etwa in New York, Los Angeles und Conneticut. Erste Gespräche habe sie mit dem ehemaligen israelischen Botschafter in Deutschland, Avi Primor, auch über eine Kooperation mit der Universität von Tel Aviv geführt.

Gesine Schwan hatte nach ihrem Scheitern bei der Präsidentenwahl der Freien Universität Berlin (FU) die Nachfolge von "Viadrina"-Rektor Hans Weiler in Frankfurt/Oder angetreten. Eine Notlösung sei das für sie nicht gewesen, da sie die Chancen auf Entwicklung einer kleinen, überschaubaren Universität erkannt habe. Inzwischen sei sie froh, Präsidentin der Europa-Universität zu sein, da es an dieser vielseitigen Hochschule viel spannender zugehe, als an einer "Massen-Uni" wie der FU.An der Frankfurter Hochschule studieren jetzt 3412 Kommilitonen, darunter 840 neue Studenten. Das sei die bisher höchste Immatrikulationszahl seit 1992.

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