Gesundheit : Sonnenbrand

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Was ist Sonnenbrand?

Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut (Dermatitis solaris). Die Haut rötet, schwillt an, juckt und schmerzt. Im Extremfall können sogar Blasen hinzukommen – dann spricht man von einer Verbrennung zweiten Grades. Etwas anderes ist der Sonnenstich. Dabei ist nicht die Haut, sondern das Hirn „überhitzt“. Die Anzeichen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Ohrensauen und Erbrechen.

Was ist die Ursache?

Zuviel UV-Licht. Hauptverursacher für den Sonnenbrand ist das kurzwellige UV-B-Licht (290 bis 320 Nanometer). Es dringt in die Haut und wird von den Zellen „geschluckt“. Dabei kann die Strahlung das Erbgut der Zellen zerstören. Die Haut wehrt sich gegen die Strahlung mit Hilfe von Melanozyten. Das sind Zellen, die den Hautfarbstoff Melanin produzieren. Melanin wirkt wie ein natürlicher Sonnenschirm, es schützt die Haut vor den Strahlen. Zuviel Sonnenstrahlung nämlich kann die Zellen entarten und Krebs entstehen lassen. Besonders häufige Verbrennungen erhöhen das Risiko eines Hauttumors, weil die Haut „nicht vergisst“.

Was kann man tun?

Direkt nach der Verbrennung: Kühlung der Haut. In schweren Fällen können entzündungshemmende Cremes mit Cortison helfen. Meist verschwindet die Verbrennung nach ein bis zwei Wochen wieder, wobei die Haut sich schuppt. In diesem Fall aber sollte man vor allem versuchen, den Sonnenbrand zu vermeiden. Etwas Sonne ist durchaus gesund: Es regt die Haut zur Bildung von Vitamin D an, was wiederum gut ist für den Knochenbau. Das Maß ist aber schnell erreicht. Am windigen Strand und im Wasser merkt man nicht, wie schnell die Verbrennung da ist. Vor allem Kinder sollte man nicht lange ungeschützt in der Sonne lassen. bas

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