Gesundheit : Studie der Stanford-Universität: Jedes US-Kind sieht 200 000 Gewaltakte

bas

Aggressives Verhalten von Kindern kann möglicherweise verringert werden, indem man sie weniger Fernsehen gucken und an Videospiele lässt. Das ist das Fazit einer Studie der Stanford-Universität in Kalifornien ("Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine", Bd. 155, S. 17). Eine Gruppe von Kindern im Alter von um die neun Jahren bekam einen sechsmonatigen Kurs, um zu lernen, wie sie ihren Fernseh- und Videospiele-Konsum begrenzen konnten. Tatsächlich reduzierte diese Kindergruppe die Benutzung von TV und Videospielen. In diesem Zeitraum registrierten die Eltern anhand einer Checkliste das aggressive Verhalten des Kindes. Es zeigte sich, dass die Kinder weniger aggressiv waren als eine Kontrollgruppe. Die Forscher empfehlen deshalb eine Verringerung des Konsums. Eine Schätzung kommt zum Ergebnis, dass Kinder in den USA 200 000 Gewaltakte gesehen haben, wenn sie das 18. Lebensjahr erreichen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben