Gesundheit : Tennisarm

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Was ist ein Tennisarm?

Die Muskeln, die für das Bewegen der Finger und des Handgelenks zuständig sind, setzen zum Teil an einem kleinen Vorsprung (Epicondylus) des Oberarmknochens an der Außenseite des Ellenbogens an. Bei einem Tennisarm hat man in diesem Bereich Schmerzen, die auch in den Ober- oder Unterarm ausstrahlen können.

Was ist die Ursache?

Die Ursache ist vermutlich eine Überbeanspruchung der Muskelsehnen, die am Knochenvorsprung angeheftet sind. Sie tritt nicht nur bei Tennisspielern auf, sondern immer dann, wenn die betroffenen Muskeln stark strapaziert werden. Das kann auch beim Hämmern oder bei stundenlanger Arbeit mit Computertastatur und Maus der Fall sein.

Was kann man selbst gegen den Tennisarm tun?

Man sollte den Arm schonen, zudem lindert Kühlung mit einem Eisbeutel (das Eis sollte nicht direkt auf der Haut liegen) die Beschwerden. Außerdem sollte man seine Sportgeräte und die beim Sport angewandte Technik überprüfen lassen.

Wie wird der Tennisarm behandelt?

Oft verschwinden die Beschwerden von selbst wieder, wenn man sich schont. Außerdem kann der Arzt entzündungshemmende Medikamente („Rheumamittel“) verschreiben. Manche Mediziner versuchen es in hartnäckigen Fällen auch mit Nervenblockaden, Ultraschall, Stoßwellen und Cortisonspritzen. Neuerdings gibt es Berichte über eine erfolgreiche Behandlung mit Botulinumtoxin, einem Nervengift, das stark verdünnt wird und die Muskeln entspannen soll. In schwerwiegenden Fällen kann schließlich noch eine Operation erwogen werden.wez

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