Gesundheit : Tierstudie: Pestizid fördert Parkinson bei Ratten

Die Parkinsonsche Krankheit kann einer Tierstudie zufolge möglicherweise durch Pestizide gefördert werden. Amerikanische Forscher beobachteten, dass ein weit verbreitetes Insektenvernichtungsmittel in niedriger Dosierung über längere Zeit bei Ratten die typischen Symptome der Parkinsonschen Krankheit auslöst. Dazu gehören Zittern und steife, stark eingeschränkte Bewegungen. Die neue Studie mahne zur Vorsicht beim Umgang mit dem Pestizid "Rotenone", betonen die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Nature Neuroscience". Parkinson ist in Deutschland das häufigste Nervenleiden. Die Krankheit trifft etwa ein Prozent der Bevölkerung im Alter über 60 Jahren. Forscher wissen seit Jahren von einem erblichen Risiko für die Parkinson-Erkrankung.

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