Gesundheit : VW-Stiftung: Förderung der estnischen Universität - Wiederaufbau der Theologie in Tartu

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Mit fast 400 000 Mark hat die Volkswagen-Stiftung seit 1995 den Wiederaufbau der Theologischen Fakultät der Universität Tartu (Estland) gefördert. Die älteste und größte Universität des Landes gilt als das Wissenschaftszentrum der jungen baltischen Republik und war im 19. Jahrhundert die einzige deutschsprachige Hochschule Russlands. Die 1632 gegründete Theologische Fakultät wurde jedoch 1940 von der sowjetischen Verwaltung geschlossen.

Mit der Neugründung 1991 wollte man diese Tradition neu beleben - doch es fehlte an Lehrpersonal und Arbeitsmaterialien. Die Bibliothek befand sich in einem schlechten Zustand. Mit der finanziellen Hilfe der Volkswagen-Stiftung habe die Universität neue Fachbücher beschaffen und den vorhandenen Bestand der Bibliothek für wissenschaftliches Arbeiten erschließen können, gab die VW-Stiftung bekannt. 15 Mitarbeiter der Fakultät hätten sich wissenschaftlich qualifizieren können. Außerdem stünden den Studenten Computer-Arbeitsplätze mit Internet-Anschluss zur Verfügung.

Heute studieren nach Angaben der Universität rund 200 Studenten an der Theologischen Fakultät. Internationale Kontakte bestehen zu den deutschen Universitäten Münster, Marburg, Greifswald, Göttingen und Kiel, zumal nach Angaben der Volkswagen-Stiftung das zweijährige Erlernen der deutschen Sprache Bestandteil der Ausbildung an der Theologischen Fakultät sei.

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