Gesundheit : Warum niesen wir beim Staubsaugen?

Thomas de Padova

Staub ist überall. Vor allem solcher, den man mit bloßem Auge gar nicht sieht: ein Gemisch aus mikrofeinen Mehl-, Porzellan- und Metallstäuben, aus Schimmelpilzsporen, Bakterien, Pollen und Milbenallergenen. Ein normaler Staubsauger kann diese winzigen Partikel nicht einfangen. Saugt er sie vorne ein, pustet er sie hinten wieder raus und verteilt sie im Raum – zum Leidwesen des Allergikers, dem der Staub in der Nase kitzelt und Niesanfälle auslöst.

Am besten lässt sich das Saugproblem lösen, wenn es schon beim Bau des Hauses bedacht wird: Eine zentrale Staubsaugereinrichtung ist das Nonplusultra.

Dabei sind alle Geschosse über ein einfaches Rohrsystem miteinander verbunden. Mit dem Staubsauger kann man sich über eine Vakuum-Steckdose in allen Zimmern an dieses System anschließen. Der Staub wird in einem zentralen Behälter im Haus gesammelt, die Abluft dagegen samt Pollen und Milben nach draußen geleitet.

In Kanada etwa sind solche Einbaustaubsauger bereits weit verbreitet. In Deutschland kennt man sie kaum. Hier muss man sich daher vorerst anderweitig behelfen.

Zum Beispiel mit Hepa-Filtern, hocheffizienten Partikel-Luftfiltern. Ihre Filter sind so gefaltet, dass sie eine sehr große Oberfläche besitzen und damit sehr viel Staub aufnehmen können, auch allerkleinste Körnchen. Sie lassen kaum noch ein Stäubchen nach draußen. Die Nase kann sich allerdings nur dann wirklich erholen, wenn das Staubsaugergehäuse selbst dicht ist. Wenn nicht, dann hilft auch der teuerste Filter nichts.

AHA!

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