Gesundheit : Was die drei großen Universitäten planen

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Die HU will mit sechs Clustern und sechs Graduiertenschulen an den Start gehen. Zwei Cluster gehören zu den Lebenswissenschaften, an denen sich auch die Charité beteiligt. Ein Cluster ist die Materialforschung in Adlershof, wo die HU mit außeruniversitären Instituten wie dem Teilchenbeschleuniger Bessy und Optikunternehmen zusammenarbeiten will. Drei Cluster sollen zu den Geistes und Sozialwissenschaften gehören, darunter die Themen „Kreative Zerstörung“ und „Antike Welt“. Dort baut die HU auf ihrem neuen Antikenzentrum auf. Die Graduiertenschulen sollen sich an die Cluster anlehnen.

FREIE UNIVERSITÄT

Das Dahlem Humanities Center soll ein Cluster werden, mit dem die FU in den Wettbewerb geht. Unter dem Dach des Zentrums arbeiten ab 2006 Forscher aus dreißig geisteswissenschaftlichen Fächern an fünf Schwerpunkten. An dem Zentrum soll es auch eine Graduiertenschule geben, mit der sich die FU bewirbt. Ein zweites Cluster plant die FU zum Thema „Earth and Space Systems“. Die FU will hier unter anderem mit der Uni Potsdam, dem Geoforschungszentrum Potsdam und dem Deutschen Luft- und Raumfahrzentrum kooperieren. Dazu sollen weitere Cluster und Graduiertenschulen kommen.

TECHNISCHE UNI

Die TU bewirbt sich mit zwei Clustern und einer Graduiertenschule – und beteiligt sich am Charité-Cluster Lebenswissenschaften. Ein eigenes Cluster soll aus dem DFG-Forschungszentrum „Mathematik für Schlüsseltechnologien“ hervorgehen; zumindest aber eine internationale Graduiertenschule, die „Berlin School of Mathematics“. Kern des zweiten Clusters wird das „European Centre for Information and Communication Technologies“ (EICT). Hier arbeitet die TU mit der Telekom, Daimler-Chrysler und Siemens zusammen sowie mit dem Potsdamer Institut für Software-Systemtechnik. tiw/U.S.

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