Gesundheit : Wo Acrylamid drinsteckt

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Acrylamid ist eine chemische Verbindung, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff besteht (CH2=CHCONH2). Sie wurde 1945 erstmals synthetisiert und dient heute zur Herstellung von Polyacrylamid. Dieser Kunststoff wird für vielerlei Produkte eingesetzt, zum Beispiel für Verpackungen, in Dichtmassen und Fugenkitt, als Bindemittel in der Papierindustrie, aber auch bei der Fertigung von Farben und Kosmetika. Zudem wird Polyacrylamid als Hilfssubstanz verwandt, um störende Stoffe aus dem Trinkwasser zu holen.

Acrylamid bildet farblose Blättchen, die bei 85 Grad Celsius schmelzen und in Wasser, Alkohol und in Aceton leicht löslich sind. Seine Dämpfe reizen Augen und Haut, und da es in größeren Konzentrationen das Zentralnervensystem lähmt, ist der Umgang damit reglementiert: Acrylamid unterliegt einer maximalen Arbeitsplatzkonzentration (MAKWert) von 0,3 Milligramm pro Kubikmeter Luft. gih

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