Gesundheit : Zipperlein (15): Verstopfung

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Was steckt dahinter?

Zeitpunkt und Häufigkeit des Stuhlgangs sind individuell verschieden. Von Verstopfung spricht man, wenn der Stuhlgang länger als drei Tage auf sich warten lässt. Dies kann nach ausgiebigem, schwer verdaulichem Essen gelegentlich auftreten. Etwa jeder Zehnte leidet aber an chronischer Verstopfung. Die Folgen können Hämorrhoiden sein. Betroffen sind häufig schwangere Frauen, Babys und ältere Menschen. Die Anzeichen sind Völlegefühl und allgemeines Unwohlsein. Der Bauch kann anschwellen. Der Stuhlgang ist hart und schmerzhaft.

Wie kann man vorbeugen?

Ballaststoffreiche Ernährung, frisches Obst und Gemüse sowie viel Flüssigkeit helfen bei der Verdauung. Bewegung hält auch den Darm in Form. Das Bedürfnis zum Stuhlgang sollte man nicht unterdrücken, gleichbleibende Zeiten sind nützlich. Wichtig ist es, sich genügend Zeit zu nehmen. Wer zu viel Stress hat, sollte Entspannungstechniken einüben.

Wann muss man unbedingt zum Arzt?

Bei einer Verstopfung kann man selbst einiges tun, damit es dem Darm wieder besser geht. Keinesfalls sollte man sofort zu Abführmitteln greifen. Meist hilft es, die Ernährung umzustellen und täglich zwei Liter Wasser zu trinken. Auch Spaziergänge wirken sich positiv aus. Sauerkraut, Feigen und Trockenpflaumen wirken abführend. Der Arzt sollte aufgesucht werden, wenn die Verstopfung anhält oder sich mit Durchfall abwechselt. Blut im Stuhl kann auf andere Erkrankungen hindeuten. Darmverschluss kann vorliegen, wenn der Bauch plötzlich stark anschwillt, heftige Schmerzen auftreten und es zu Erbrechen oder Schockzuständen kommt. Wegen möglicher Lebensgefahr sollte dann unbedingt sofort das Krankenhaus aufgesucht werden.

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