Guiness-Rekord : Mario Barth hat die Meisten

Es ist ihm geglückt: Mario Barth ist ab sofort der unangefochtene König, wenn es darum geht, als Komiker Zuschauer um sich zu scharen. Am Samstagabend kamen 70.000 Menschen zu seinem Auftritt ins Berliner Olympiastadion. Die Show wurde im Vorprogramm durch zahlreiche Musikbands unterstützt.

Barth Foto: ddp
Massenphänomen. Komiker Mario Barth im Olympiastadion. -Foto: ddp

Der Berliner Komiker Mario Barth bekommt einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Mit seinem Auftritt im ausverkauften Berliner Olympiastadion stellte Barth am Samstagabend einen Rekord als "Live-Comedian mit den meisten Zuschauern" auf. Die Abschlussveranstaltung seiner zweieinhalbjährigen Tour "Männer sind primitiv, aber glücklich!" sahen rund 70.000 Zuschauer. Die alte Bestmarke von 15.900 Besuchern, die den US-Comedian Chris Rock im Mai in London gesehen hatten, wurde damit mehr als vervierfacht. Das sei vermutlich einmalig, sagte der Redaktionsleiter von Guinness World Records, Olaf Kuchenbecker, am Rande der Veranstaltung.

Das Witzrepertoire von Barth erschöpfte sich im ewigen Unverständnis zwischen Mann und Frau. Im Berliner Dialekt erzählte er von saufenden "Machos", die nicht zuhören können, und plappernden, aufgetakelten "Tussis", die beim Einparken das Auto zu Schrott fahren. [Musikalische Einlagen] Das Publikum feierte den 35-Jährigen stellenweise wie einen Popstar. Nach der Show wurde das Harald-Juhnke-Lied "Mensch Berlin" eingespielt, das Barth zusammen mit dem Jazzpianisten Paul Kuhn aufgenommen hatte. Dabei erhellte ein Feuerwerk den Abendhimmel.

Überraschungsgast Silbermond

Die Show hatte schon am Nachmittag mit dem Auftritt von drei Bands begonnen. Nach Philip Carpenter spielte die Reggae-Band Culcha Candela. Als Überraschung trat anschließend die Band Silbermond auf. Auf Wunsch von Barth interpretierte die Sängerin Stephanie Kloß dann humorvoll Lieder wie "Cherry Cherry Lady" von Modern Talking oder "Wahnsinn" von Wolfgang Petry.

Den Abend zeichneten nach Angaben der Veranstalter 19 Kameras auf, eine davon per Hubschrauber. Das Show-Programm dröhnte aus 300 Boxen. Im Herbst soll der Abend als Aufzeichnung bei RTL laufen. Auch eine DVD ist in Planung. (mr/dpa)

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