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Welt : Handelten die Eltern des in den USA inhaftierten elfjährigen Jungen mit Sexvideos?

Die Eltern des elfjährigen Raoul Wüthrich, dem in Colorado wegen "schweren Inzests" der Prozess gemacht werden soll, haben angeblich in den USA ein Geschäft mit Sexvideos betrieben. Wie die "Denver Post" am Donnerstag außerdem berichtete, wurde Raouls Mutter Beverly im vergangenen Jahr gerichtlich wegen Kindesvernachlässigung belangt und hat sich schuldig bekannt. Ein weiteres Verfahren wegen eines ähnlichen Vorwurfes sei im Bezirk Jefferson in Colorado anhängig. Dort hatten die Wüthrichs gewohnt, bevor sie nach Raouls Festnahme in die Schweiz geflohen waren.

Der "Denver Post" zufolge, die sich auf Angaben aus unterrichteten Kreisen berief, lief das von der heimischen Wohnung in Evergreen aus betriebene Geschäft unter dem Namen "Ultimate Fantasies". Die Zeitung zitierte den Sprecher der Sheriff-Abteilung in Jefferson County, Steve Davis, mit den Worten, die Art des Geschäftes werde zurzeit geprüft. Unterdessen erklärte der Münchner Anwalt Steffen Ufer, dass er die Verteidigung Raouls in den USA übernehme. Ufer habe entsprechende Vollmachten von den Eltern des Elfjährigen erhalten, bestätigte eine Sprecherin der Kanzlei am Freitag in München.

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