Welt : Handy-Kurznachrichten: Schnellere Abrechnung von SMS-Botschaften

Aus Beschwerden von Elternverbänden und Verbraucherschützern wegen zu spät abgerechneter Handy-Kurznachrichten haben die deutschen Mobilfunkbetreiber Konsequenzen gezogen. Wie der Internetdienst "Billiger Telefonieren" ( www.billiger-telefonieren.de ) am Donnerstag berichtete, haben alle vier Netzbetreiber ihre Systeme auf eine zeitnahe SMS-Abrechnung umgestellt. Der Mobilfunkanbieter T-D1 ( www.t-d1.de ) hat demnach für seine Prepaid-Karten bereits seit dem ersten Februar ein neues Abrechnungssystem eingeführt. Die neue Methode garantiert nach Angaben von T-Mobil, dass die Kosten einer SMS direkt nach dem Versand vom Guthaben abgebucht werden. Eine SMS kostet bei den angebotenen Xtra-Tarifvarianten "4You" und "Friend" jeweils 39 Pfennig. Bei D2-Vodafone zahlen Kunden in den drei CallYa-Tarifen für die Versendung einer Message ebenfalls 39 Pfennig. Die Abrechnung erfolge meistens direkt nach dem Versand. Zum Frühjahr wolle auch D2 ( www.d2vodafone.de ) eine Online-Abrechnung realisieren, so dass eine verzögerte Abbuchung, aber auch die Überziehung der Telefonkarte, nicht mehr möglich sind.

E-Plus (www.eplus-online.de) geht etwas anders vor als die D-Netz-Betreiber. Die Abbuchung erfolgt seit Anfang Februar nicht mehr direkt vom Guthaben, sondern der Kunde muss sich ein Paket über 50 SMS kaufen. Die Aufladung erfolge durch einen Anruf über das Handy bei einer kostenlosen Service-Nummer. Über die Tastatur könnten ein oder mehrere Pakete dann vom Guthaben abgebucht werden. Die Nummer vier unter den Mobilfunkanbietern, Viag Interkom, verfügt für sein Prepaid-Angebot "Loop" ( www.loop.de ) ebenfalls über ein zeitnahes Abrechnungssystem. In der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr koste jede Kurzmitteilung nur 19 Pfennig. In der übrigen Zeit werden 39 Pfennig pro Nachricht berechnet.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben