Hintergrund : Dioxine

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Sie schädigen das menschliche Nerven- und Immunsystem, bringen den Hormonhaushalt durcheinander und können bereits in geringen Mengen krebsfördernd wirken: Dioxine. Hinter dem Begriff verbergen sich verschiedene Verbindungen aus Chlor, Kohlenstoff und Sauerstoff, die bei sehr heißen Verbrennungsprozessen entstehen können.

Vor allem von der Industrie und den Müllverbrennungsanlagen werden sie in die Luft geblasen. Aber auch bei Waldbränden und Vulkanausbrüchen können die giftigen Substanzen entstehen. Viele Böden und Gewässer auf der Welt sind belastet. Durch Wasser und Futter gelangen die toxischen Verbindungen auch in Fische, Säugetiere und Vögel.

Der Mensch kann die Dioxine, sind sie erst einmal im Körper, nicht wieder ausscheiden. Sie reichern sich im Fettgewebe an.

Den größten Dioxin-Skandal in der Landwirtschaft gab es 2008: Irisches Schweinefleisch und Futtermittel wiesen damals Dioxinwerte auf, die die Zulässigkeitsgrenze bis um das 200-Fache überstiegen.

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