Illner/Obermann : Eine mobile Verbindung

"Wer früher nehmen musste, was kam, ist heute sein eigener Programmchef" - Maybrit Illner liebt René Obermann und sorgt sich öffentlich um den Nochehepartner.

Elisabeth Binder
Illner
Sie sind ein Paar: Maybritt Illner und René Obermann. -Foto: ddp

Medienfrau liebt Manager, das ist die moderne Variante des Märchens, in dem die Prinzessin ihren Prinzen findet. Nun also hat es Maybrit Illner und Telekom-Chef René Obermann getroffen. Dies ist wie oft bei modernen Liebesmärchen mit erwachsenen Beteiligten eine Patchwork- Story mit früheren Partnern.
    
Die 42-jährige Starmoderatorin und der 44-jährige Topmanager führen derzeit vor, wie man moderne Träume so professionell inszeniert, dass sich die voyeuristische Tratsch-Society geradezu an einem ästhetischen Genuss weiden kann. Beide sorgen sich öffentlich darum, die Trennung von den Nochehepartnern so schmerzfrei und freundschaftlich wie möglich zu gestalten. Illner trennte sich nach 19 Jahren Ehe von ihrer Studienliebe Michael, Obermann nach 15 Jahren von Frau Christiane, mit der er zwei Kinder hat.

Das alles geben sie natürlich nicht in Anwesenheit von Feen und Fabelwesen in einem Märchenschloss bekannt, sondern im Rahmen eines Interviews in der „Bild“-Zeitung. Rechtzeitige exklusive Liebesbeichten dort verhindern unschöne Schlagzeilen und indiskrete Nachstellungen später und bereiten gewissermaßen den roten Teppich, auf dem die beiden dann als neues hauptstädtisches Traumpaar in die Telekom-Repräsentanz in der Französischen Straße oder auch anderswo einmarschieren können. Zusammenziehen wollen sie erst mal nicht, unter Workaholics ist pendeln eh praktischer. Erstmals gefunkt hat es offenbar im April, als Obermann, der Chef von 250 000 Mitarbeitern ist, zu Gast in Illners Talkshow war. Bei einer der Berliner Feten, bei denen Maybrit Illner unprätentiös und patent ihre Smalltalk-Runden dreht, traf man sich nach dem Sommer wieder. Dieser Begegnung folgte laut „Bild“ das erste Dinner-Date.

Prominente Vorbilder für die hohe Kompatibilität von Wirtschaftsbossen und Fernsehfrauen gibt es reichlich. Der französische Jeansfabrikant Norbert Medus hat es schließlich geschafft, der coolen Politdompteurin Sabine Christiansen eine weiche, sichtlich verjüngte Leichtigkeit zu verleihen. Nina Ruge gab für ihren Managermann die eigene Sendung auf, und Bärbel Schäfer stand zu Michel Friedman auch in skandalösen Zeiten.

„Wer früher nehmen musste, was kam, ist heute sein eigener Programmchef“, schwärmte Obermann Ende August bei einer Ifa-Party zu Ehren des neuen digitalisierten Fernsehens. Unter den Gästen war auch Maybrit Illner.  

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