Internationale Raumstation ISS : Russischer Raumfrachter bringt Nachschub

Die Internationale Raumstation ISS hat Versorgungsnachschub erhalten. Ein russischer Raumfrachter startete am Dienstag und hat auch Senf, Zwiebeln und Mayonnaise an Bord.

Die Internationale Raumstation (ISS).
Die Internationale Raumstation (ISS).Foto: Nasa/dpa

Nachschub für die Internationale Raumstation ISS: Russland hat einen unbemannten Transporter mit mehr als 2,3 Tonnen Nahrungsmitteln, Treibstoff und privater Post ins All geschossen. Auf Wunsch der sechs Besatzungsmitglieder habe der Frachter auch Senf, Zwiebeln und Mayonnaise an Bord, teilte das Institut für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP) in Moskau am Dienstag mit.

„Für die beiden Raumfahrerinnen auf der ISS haben wir nachträgliche Überraschungen zum Valentinstag eingepackt“, sagte IMBP-Sprecher Alexander Agurejew der Agentur Tass zufolge. Auch Geschenke für den Kosmonauten Anton Schkaplerow bringe die „Progress“ zum Außenposten der Menschheit. Der Russe feiert an diesem Freitag seinen 42. Geburtstag.

Die Sojus-Trägerrakete hob am Dienstag planmäßig um 12.00 Uhr vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte. Der Frachter sollte nach sechs Flugstunden an der ISS rund 400 Kilometer über der Erde festmachen. (dpa)

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