Internet : Ashton Kutcher gewinnt Twitter-Wette gegen CNN

Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher hat den Fernsehsender CNN besiegt: Im Internet-Netzwerk Twitter kam er schneller auf eine Million Mitleser (Follower) als der amerikanische Nachrichtengigant.

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Ashton Kutcher twitterte mit dem Nachrichtensender CNN um die Wette. -Foto: dpa

WashingtonUS-Schauspieler Ashton Kutcher hat den Nachrichtensender CNN im Wettrennen um die größere Anhängerschar beim Online-Netzwerk Twitter knapp geschlagen. Der 31-jährige Kutcher erreichte am Freitagmorgen mit einem Vorsprung von fast 2000 Stimmen die erklärte Zielmarke von einer Million Abonnenten ("Follower").

Am frühen Freitagmorgen deutscher Zeit schrieb Kutcher im Internet: "Victory Is Ours" (Der Sieg gehört uns). Der Sender gab sich geschlagen und meldete in dem Online-Dienst: "Ashton Kutcher ist der erste, der eine Million Anhänger bei Twitter im Wettbewerb mit CNN hat." Der Schauspieler und Ehemann von Hollywoodstar Demi Moore hatte den Wettbewerb ausgerufen, nachdem er bemerkt hatte, dass seine Twitter-Gefolgschaft fast ebenso groß war wie die des großen US-Nachrichtensenders.

Kutcher hatte seinem Millionsten "Follower" als Dank ein Videospiel versprochen. Außerdem hatte er gesagt, dass es ein ziemlicher Schlag für die etablierten Medien wäre, wenn er allein es schaffe, CNN zu schlagen. Kutcher ist mit der Schauspielerin Demi Moore (46) verheiratet, die ebenfalls kräftig twittert und bislang mehr als 550.000 Mitleser hat.

Über Twitter ("Gezwitscher") können die Nutzer kostenlose Textnachrichten von bis zu 140 Zeichen an ihre Abonnenten absetzen. Der Dienst hat sich zu einem der populärsten Online-Netzwerke entwickelt. Über die Kurznachrichten, die so genannten "Tweets", lässt sich verfolgen, was andere Nutzer gerade tun. Viele Prominente halten ihre Fans mittlerweile per Twitter auf dem Laufenden. Auch US-Präsident Barack Obama twittert, um seine Politik den Bürgern zu vermitteln. Die Nachrichten von den "Followers" können auch auf dem Handy empfangen werden. (nal/AFP/dpa)

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