Welt : Juhnke und der Alkohol: Was die Droge anrichten kann

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Alkohol und Leber

Alkohol führt zu schrittweisen Veränderungen der Leber. Am Anfang steht die Fettleber, die sich bei Abstinenz rasch zurückbildet. Es folgt eine alkoholbedingte Leberentzündung (Hepatitis), die schließlich in die Schrumpfleber (Leberzirrhose) übergeht. Zunächst leiden die Kranken unter Müdigkeit und Appetitlosigkeit, am Ende stehen Blutungen und Koma.

Schäden im Gehirn

Chronischer Alkoholmissbrauch lässt das Gehirn schrumpfen. Darunter leidet auch die Persönlichkeit und das geistige Leistungsvermögen. Zu den schweren alkoholbedingten Hirnschäden gehört das Korsakow-Syndrom, dass jeden 20. bis 30. Alkoholiker trifft. Die Kranken haben Gedächtnisstörungen und wissen nicht mehr, wo sie sich befinden. Sie sind Pflegefälle.

Krebs und Alkohol

Besonders Spirituosen erhöhen das Risiko, einen bösartigen Tumor in der Mundhöhle, dem Rachen oder dem Kehlkopf zu bekommen. Die Gefahr wächst, wenn geraucht wird. Neuerdings gibt es auch Hinweise auf ein erhöhtes Darmkrebsrisiko durch Alkohol. Außerdem bilden sich in der Schrumpfleber (Leberzirrhose) nicht selten Krebsgeschwülste.

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