La Réunion : Surfer stirbt nach Hai-Attacke

Ein Surfausflug ist einem 34-Jährigen vor der Küste der französischen Insel La Réunion zum Verhängnis geworden. Ein Hai trennte dem Surfer einen Arm ab; der Mann starb daraufhin im Krankenhaus.

Saint-Denis-de-la-Réunion - Nach einem Hai-Angriff vor der französischen Insel La Réunion ist ein Surfer seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie die Feuerwehr von Saint-Denis-de-la-Réunion mitteilte, starb der 34-Jährige nach einer Operation im Krankenhaus. Der junge Mann hatte am Vortag mit zwei Freunden ungeachtet eines Badeverbots an der so genannten Teufelsspitze im Süden der vor Ostafrika liegenden Insel gesurft, als ihm ein Hai einen Arm an der Höhe der Schulter abtrennte.

Einer seiner Freunde konnte den schwer Verletzten mit großer Mühe an Land ziehen. "Ich sah eine Blutspur hinter den beiden und hatte Angst, der Hai könne zurückkehren", berichtete ein Fischer, der den Unfall beobachtete. Zwar waren rasch Retter zur Stelle, doch hatte der Surfer bereits sehr viel Blut verloren. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus nach einer Notoperation.

An der Teufelsspitze sind wegen der Haie Baden und andere Wassersportarten verboten. Der Ort ist gerade deswegen bei Surfern für Mutproben beliebt. Einige tragen dort T-Shirts mit einem aufgemalten Teufel. Seit 1990 gab es um La Réunion 25 Hai-Attacken, deren Opfer meist mit Verletzungen davonkamen. Zuletzt starben vor sieben Jahren ein Taucher und ein Schwimmer, nachdem sie von Haien angefallen wurden. (tso/AFP)

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