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Legendärer Big-Band-Musiker : Max Greger ist tot

Der legendäre Musiker Max Greger ist tot. Er war schwer krebskrank und verstarb in der Nacht zum Samstag im Alter von 89 Jahren in einer Münchner Klinik. Greger war einer der wichtigsten Big-Band-Leader in Deutschland.

Max Greger.
Max Greger.Foto: dpa

Der Musiker Max Greger ist tot. Der Band-Leader sei am frühen Samstagmorgen im Alter von 89 Jahren in einer Münchner Klinik gestorben, teilte seine Frau Johanna am Samstagabend der Deutschen Presse-Agentur mit. Sie bestätigte damit einen Bericht der „Bild am Sonntag“.

Max Greger war nach dem Zweiten Weltkrieg ein Pionier des Swing und Jazz in Deutschland. Er spielte oft in amerikanischen Clubs. Später in den 60er und 70er Jahren war er oft Star im ZDF. Sendungen wie "Der Goldene Schuss" oder "Musik ist Trumph" sind ohne ihn nicht denkbar. Die Titelmelodie des "Aktuellen Sportstudios" stammt von ihm. Max Greger war neben Hugo Strasser und James Last der wichtigste Big-Band-Leader in Deutschland. Er trat in Hunderten von Konzertsälen auf, nahm mehr als 150 Platten und CDs auf und produzierte rund 3000 Stücke. In seiner Karriere trat Greger mit Weltstars wie Louis Armstrong, Duke Ellington und Ella Fitzgerald auf.

Er starb an einer schweren Krebserkrankung. Gregers Frau sagte, sie, ihr Sohn und ihre Schwiegertochter seien in den letzten Stunden an der Seite ihres Mannes gewesen. „Wir waren dabei, bis er eingeschlafen ist. In der letzten Stunde haben wir nur noch gebetet, dass er erlöst wird.“ Gegen 3.00 Uhr sei er dann für immer eingeschlafen. Noch Mitte Juli hatte Greger nach Angaben seiner Frau, mit der er mehr als 60 Jahre verheiratet war, in München ein Konzert gegeben.
Zwei Tage nach dem Auftritt sei der 89-Jährige dann am 15. Juli in eine Klinik gekommen. Dort sei eine Krebserkrankung diagnostiziert worden, sagte seine Frau weiter. „Er hat vorher nicht gewusst, dass er Krebs hatte.“ (Tsp/dpa)


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