Welt : Masern: Was bringt die Spritze?

bas

Es beginnt mit Fieber, Schnupfen, Husten - erst wenige Tage später bildet sich der typische Ausschlag über den ganzen Körper, der bis zu einer Woche andauert. Dann haben die meisten die Masernviren überstanden. Aber bei einigen wenigen bleibt es nicht dabei, es kommt zu Komplikationen: Mittelohr- und Lungenentzündungen sind die häufigsten. Am meisten gefürchtet ist die Hirnentzündung, die immerhin bei einem von 1000 Erkrankten auftritt. In Extremfällen kann es dabei sogar zu bleibenden Behinderungen kommen - oder zum Tod.

Die einzige Möglichkeit, dieses Risiko auszuschließen, ist die Impfung. Sie sollte im Alter von zwölf Monaten vorgenommen werden. Da manche nicht auf diese erste Impfung ansprechen, empfiehlt das Robert-Koch-Institut in Berlin eine zweite Impfung, die vier Wochen nach der ersten erfolgen kann. Zwar liegt auch in der Impfung eine Gefahr. Die Risiken sind allerdings extrem gering: Mit einer Gehirnentzündung aufgrund einer Impfung beispielsweise muss nur in einem Fall pro ein bis zwei Millionen Impfungen gerechnet werden.

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