McCartney-Scheidung : Zeitung: Anwälte lassen Heather Mills fallen

Im Scheidungskrieg mit dem Ex-Beatle Paul McCartney muss sich dessen Noch-Ehefrau Heather Mills offenbar einen neuen Rechtsbeistand suchen. Mills war in den letzten Tagen durch bizarre Interviews aufgefallen, in denen sie von Selbstmord sprach.

Heather MIlls
Heather Mills wirft den Medien vor, sie schlimmer als eine Mörderin zu behandeln -Foto: ddp

LondonNach einer Serie von emotionalen Fernsehauftritten mit Vorwürfen gegen ihren Noch-Ehemann Paul McCartney (65) muss sich Heather Mills (39) nun angeblich einen neuen Scheidungsanwalt suchen. Nach Angaben der Zeitung "The Sun" hat der Starjurist Anthony Julius, der einst für Prinzessin Diana bei der Trennung von Prinz Charles eine Millionenabfindung sicherte, die Vertretung von Mills angekündigt.

Die Anwaltsfirma Mishcon de Reya, zu der Julius gehört, habe dem Ex-Fotomodell mitgeteilt, dass sie sich nicht länger in der Lage sehe, das Mandat in dem Scheidungsfall wahrzunehmen. Dabei geht es nach Medienberichten um eine geforderte Abfindung von 50 Millionen Pfund (rund 75 Millionen Euro) sowie um das Sorgerecht für Beatrice, die vierjährige Tochter von Mills und McCartney.

Vorwürfe gegen McCartney

Mills hatte am Donnerstag nach mehreren TV-Auftritten in einem weiteren Fernsehinterview wieder öffentliche Anschuldigungen gegen McCartney erhoben. In den Interviews erklärte sie, der Ex-Beatle habe es versäumt, sie gegen Verleumdungen in Schutz zu nehmen und habe ihr auch dann nicht geholfen, als sie "dem Selbstmord nahe" gewesen sei.

Die Anwälte McCartneys verlangen in dem Scheidungsverfahren nach britischen Medienberichten als Gegenleistung für eine Millionenabfindung eine "Maulkorb-Verpflichtung". Diese würde es Mills verbieten, künftig über die Ehe mit dem Ex-Beatle zu plaudern. Sir Paul wird vertreten durch die Prominentenanwältin Fiona Shackleton, die 1996 Prinz Charles bei der Scheidung von Prinzessin Diana zur Seite stand. (mit dpa)

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