Monsun : Zwei Millionen Philippiner in Not

10.08.2012 12:05 Uhr
  • Auf den Philippinen brauchen 2,4 Millionen Menschen nach heftigen Regenfällen Hilfe. Durch die Katastrophe sind seit vergangenem Sonntag 60 Menschen ertrunken oder durch Stromschläge ums Leben gekommen. Foto: dpa
    Auf den Philippinen brauchen 2,4 Millionen Menschen nach heftigen Regenfällen Hilfe. Durch die Katastrophe sind seit vergangenem Sonntag 60 Menschen ertrunken oder durch... - Foto: dpa
  • Aufnahme aus dem Osten der Hauptstadt Manila: Grund für die Überschwemmungen ist seit rund zwei Wochen anhaltender Monsunregen. Dieser nahm zu Wochenbeginn dramatisch zu. Foto: AFP
    Aufnahme aus dem Osten der Hauptstadt Manila: Grund für die Überschwemmungen ist seit rund zwei Wochen anhaltender Monsunregen. Dieser nahm zu Wochenbeginn dramatisch zu. - Foto: AFP
  • Schlangenstehen für Hilsgüter in Manila. Besonders betroffen sind die Einwohner der Hauptstadt und der angrenzenden Provinzen. Foto: Reuters
    Schlangenstehen für Hilsgüter in Manila. Besonders betroffen sind die Einwohner der Hauptstadt und der angrenzenden Provinzen. - Foto: Reuters

Update Die Flutkatastrophe auf den Philippinen hält weiter an. Nur langsam ziehen sich die Wassermassen zurück.

Nach den verheerenden Überschwemmungen auf den Philippinen brauchen mehr als zwei Millionen Menschen dringend Hilfe. Seit Anfang der Woche kamen in der Hauptstadt Manila und umliegenden Provinzen 36 Menschen ums Leben, berichtete das Büro für Zivilschutz am Donnerstag. Die Fluten gingen nur langsam zurück, in manchen Provinzen hielt der Monsunregen weiter an. Präsident Benigno Aquino besuchte Einwohner der besonders betroffenen Stadtteile Manilas. „Wir werden euch nicht im Stich lassen“, versprach er. Langfristig müssten Menschen in besonders gefährdeten Stadtteilen vielleicht umgesiedelt werden, sagte der Präsident.

„Wir müssen auf alles vorbereitet sein“, sagte der stellvertretende Ortsvorsteher in Manilas schwer getroffenem Stadtteil Marikina City, Fabian Cadiz.

„Das Wetter ist völlig unbeständig.“ Vielerorts kehrten Einwohner trotz der Gefahren in ihre Häuser zurück. „Wir mussten einige zwingen, wieder rauszukommen, um Gefahr für Leib und Leben zu verhindern“, sagte der Chef der Zivilverteidigung, Benito Ramos. dpa

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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