Nach 25 Jahren Ehe : Schwarzenegger und seine Frau trennen sich

Erst vor kurzem feierten sie ihren 25. Hochzeitstag, jetzt gehen Arnold Schwarzenegger und die Kennedy-Nichte Maria Shriver getrennte Wege. Anzeichen dafür gab es schon eine Weile.

Leicht distanziert: Arnold Schwarzenegger und Mariah Shriver.
Leicht distanziert: Arnold Schwarzenegger und Mariah Shriver.Foto: AFP

Arnold Schwarzenegger (63) und seine Frau Maria Shriver (55) haben sich nach 25 Jahren Ehe getrennt. Die ehemalige First Lady von Kalifornien zog aus der gemeinsamen Villa in Brentwood bei Los Angeles aus. „Zur Zeit leben wir getrennt, während wir an der Zukunft unserer Beziehung arbeiten“, teilte das Paar am Montag der „Los Angeles Times“ mit. Sie wollten sich weiterhin gemeinsam um ihre vier Kinder kümmern.

Der Ex-Gouverneur von Kalifornien und die Nichte des ermordeten demokratischen US-Präsidenten John F. Kennedy hatten erst am 26. April ihren 25. Hochzeitstag gefeiert. Auch wenn die Trennung überraschend kommt: In den letzten Monaten waren die beiden öfter getrennt aufgetreten.

Für beide sei dies eine Zeit „großen persönlichen und beruflichen Wandels“, hieß es in ihrer Mitteilung. Sie baten die Öffentlichkeit, während der Trennung ihre Privatsphäre zu achten.

Schwarzeneggers Amtszeit als Gouverneur war im Januar zu Ende gegangen. Seither deutete der Star von Filmen wie „Terminator“, „Conan der Barbar“ und „Kindergarten Cop“ den Wunsch an, wieder als Schauspieler zu arbeiten. Kürzlich wurde bekannt, dass der gebürtige Österreicher noch einmal in seiner „Terminator“-Paraderolle vor der Kamera stehen wollte.

Die Heirat des Republikaners und Ex-Bodybuilders mit der liberalen Kennedy-Nichte hatte 1986 für Schlagzeilen gesorgt. Die Hochzeit fand auf dem Sommersitz der Kennedys in Hyannis auf Cape Cod (Bundesstaat Massachusetts) statt. Schwarzenegger hatte die damalige Fernsehreporterin acht Jahre zuvor bei einem Tennisturnier kennengelernt.

Als Gouverneursgattin gab Shriver ihre journalistische Arbeit auf. Sie machte sich in den letzten Jahren unter anderem für die Förderung von Frauen und den Kampf gegen die Alzheimerkrankheit stark.

Als 2003 während des Gouverneur-Wahlkampfes mehrere Frauen Vorwürfe von sexueller Belästigung gegen Schwarzenegger vorbrachten, stellte sich Shriver voll hinter ihren Mann. Er habe höchsten Respekt vor Frauen, versicherte sie. Schwarzenegger räumte damals ein, sich als Hollywoodstar manchmal „schlecht“ benommen zu haben. (dpa)

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