Offener Brief : Dörfleins Familie bedankt sich

Knapp einen Monat ist es her, dass Knuts Ziehvater an einem Herzinfarkt starb. Nun bedankt sich seine Familie in einem öffentlichen Brief bei den Fans Thomas Dörfleins.

Thomas Dörflein
Auch in Knuts Gehege wird das Andenken an Thomas Dörflein noch gewahrt. -Foto: dpa

BerlinDie Familie des am 22. September gestorbenen Knut-Ziehvaters Thomas Dörflein hat sich für die große Anteilnahme der Öffentlichkeit bedankt. In einem Leserbrief an die "Berliner Zeitung" schreibt die Mutter des Tierpflegers, der durch die Handaufzucht des Eisbären Knut berühmt wurde, das "Dankeschön" richte sich auch an die Presse "für das Verständnis, das uns in diesen schweren Tagen entgegengebracht wurde und nicht zuletzt für die Zurückhaltung bei der Beerdigung". Thomas Dörflein war am 10. Oktober im engsten Kreis der Familie beigesetzt worden.

Nach Angaben von Erika Dörflein hat es sehr viele Beileidsbekundungen "aller lieben Freunde und Fans zum Tode meines Sohnes Thomas Dörflein" gegeben. In das vom Zoologischen Garten eingerichtete virtuelle Kondolenzbuch hatten sich mehr als 10.000 Menschen im Gedenken an den beliebten Tierpfleger eingetragen. Auch in zwei ausgelegten Kondolenzbüchern im Zoo hatten sehr viele Menschen ihre Trauer und Dankbarkeit ausgedrückt. Die Bücher waren vom Zoo der Familie übergeben worden.

In den Tagen seit der Beisetzung von Dörflein haben zahlreiche Menschen die Grabstelle in Berlin-Spandau besucht. Auch am Eisbär-Gehege im Zoo liegen noch viele Blumen, Fotos und Gedichte zu Ehren von Dörflein. Der Tierpfleger war einem Herzinfarkt infolge einer Thrombose erlegen. (mpr/dpa)

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