Piraterie : Indonesischen Schlepper vor Küste des Jemen entführt

Schon wieder ein Schiff gekapert: Piraten haben vor der jemenitischen Küste einen indonesischen Schlepper in ihre Gewalt gebracht. Über die Anzahl der Besatzungsmitglieder gibt es bislang keine Angaben.

Piraten
Erneut bewaffneter Überfall: Vor der Küste Somalias haben Piraten ein weiteres Schiff gekapert. -Foto: AFP

Nairobi/DschibutiPiraterie und kein Ende in Sicht: Das Schiff sei auf dem Weg nach Malaysia gewesen, als es entführt wurde, sagte der Vertreter des internationalen Seefahrerverbands für Ostafrika Andrew Mwangura. Ob die Piraten aus Somalia stammten, sei unklar. Zudem habe bisher nicht geklärt werden können, wie viele Besatzungsmitglieder sich an Bord des Schleppers befanden. Im Golf von Aden zwischen dem Jemen und Somalia sowie im Indischen Ozean haben Piraten seit Jahresbeginn mehr als 100 Schiffe überfallen.

Um gegen die schwer bewaffneten Seeräuber vorzugehen, hat die Europäische Union in der vergangenen Woche die Marinemission "Atalanta" beschlossen. Dabei sollen zunächst sechs Kriegsschiffe und drei Aufklärungsflugzeuge zum Einsatz kommen. Am Mittwoch sollte die griechische Fregatte "Psara" von Dschibuti aus in den Indischen Ozean auslaufen und dort ihre Mission aufnehmen. Das Kriegsschiff führt das Kommando der "Atalanta"-Flotte an. (sba/AFP)

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