RÄTSELN & Reisen : Klare Winterluft schnuppern – sechs sportliche Tage im Stubaital

Das Stubaital ist eins der schönsten Hochgebirgstäler in Tirol. Durch seine Gletscher bietet es für Skiläufer Schneesicherheit von Oktober bis Juni. Der Gewinner unseres heutigen Rätsels kann mit einer Begleitperson seiner Wahl sechs Tage einen Winterurlaub in dieser Region Österreichs verbringen.

In unmittelbarer Nähe von Innsbruck liegt das Stubaital mit 80 Gletschern, mehr als 100 Dreitausendern und 4 Skigebieten mit rund 140 Pistenkilometern. Trotz der verkehrsgünstigen Lage hat sich das Tal seine Ursprünglichkeit bewahrt. 35 Kilometer lang zieht es sich tief in die Bergwelt der Stubaier Alpen. Großzügige Umgehungsstraßen bescheren den fünf Hauptorten Neustift, Fulpmes, Telfes, Mieders und Schönberg eine Atmosphäre von Ruhe und enger Naturverbundenheit, ideal, um das prachtvolle Panorama und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten zu genießen.

Die Gewinner fliegen mittwochs ab Berlin-Tegel mit Tuifly nach Innsbruck. Der Transfer zum Hotel, fünf Übernachtungen in einem gemütlichen Tiroler Drei- bis Vier-Sterne-Hotel im Stubaital, Frühstück sowie Skipässe für den Stubaier Gletscher für vier Tage sind inklusive. Der Rückflug erfolgt dann am folgenden Montag.

1. HOHES

Lange Zeit galt der Habicht mit seinen 3277 Metern Höhe als höchster Berg der Stubaier Alpen. Doch gleich am Eingang des Tals steht ein Berg, der nicht nur wegen seiner kühnen Form auffällt, hier geht es sogar bis auf 3507 Meter hinauf. Die Form des Bergs spielte bei der Namensgebung eine Rolle. Der Name erinnert ein wenig an den berühmten Hausberg von Rio de Janeiro. Wie heißt dieser Berg in den Stubaier Alpen?

2. EISIGES

Der Stubaier Gletscher ist das größte Gletscherskigebiet Österreichs. Wie bei all diesen Eisriesen handelt es sich um kein statisches Gebilde. Es ist in Bewegung und zermahlt dabei Gestein. Das Gesteinsmehl färbt dann das Schmelzwasser. Wie bezeichnet man das trübe Wasser eines Gletschers?

3. SILBRIGES

Keine 35 Kilometer östlich vom Stubaital liegt Schwaz. Attraktion des Ortes ist das Silberbergwerk, das in seiner Blütezeit als größtes Bergwerk Europas galt. 85 Prozent des im 16. Jahrhundert weltweit geförderten Silbers kam aus Schwaz. Ein Ausflug zur „Mutter aller Bergwerke“ lohnt sich. Mit dem Zug geht es 800 Meter tief in den Berg hinein. Der Besucher bekommt eine gute Vorstellung davon, was es damals für eine gewaltige Anstrengung gewesen sein muss, den Stollen im Laufe von 25 Jahren in den Berg getrieben zu haben, um das Silber abzubauen. Wie Silber aussieht, weiß wohl jeder, doch wissen Sie, wie die chemische Abkürzung für Silber lautet?

4. KULINARISCHES

Die Stubaier Küche bietet eine reiche Auswahl regionaler Spezialitäten. Unter der Marke „Stubaier Kostbarkeiten“ haben sich zahlreiche Bauern, Gewerbetreibende und Gastronomiebetriebe zusammengeschlossen, um einheimische Produkte zu fördern. Als Nicht-Österreicher stutzt man als allerdings manchmal über die Namen der Produkte und Gerichte. Wer weiß schon, was „Stubaier Blattln mit Zettel- oder Zeserlnkraut“ sind? Bei den Blattln handelt es sich um eine in der Pfanne ausgebackene Mehlspeise. Was aber ist Zettl- oder Zeserlkraut?

5. FALSCHES

Anfang Oktober wurde im Stubaital wieder ein Braunbär gesichtet, wahrscheinlich handelt es sich um den Bären „MJ 4“. Hoffentlich gibt es keine Probleme und er endet nicht wie dereinst „JJ1“, sprich Bruno. Dieser weilt zwar nicht mehr unter den Lebenden, aber Geschäfte lassen sich mit ihm immer noch machen. Das Unternehmen Steiff brachte beispielsweise die limitierte Sonderauflage von 2000 Stück „JJ1-Bruno“-Teddys auf den Markt, jeder versehen mit einem schwarzen Trauerflor.

Und unter dem Arbeitstitel „Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno“ fiel in Tirol in diesem Jahr bereits die erste Klappe zu einer Film-Koproduktion des Österreichischen Rundfunks (ORF) mit dem Bayerischen Fernsehen. Xaver Schwarzenberger verfilmt dabei Felix Mitterers Satire über den Tiroler „Problembären“.

Über die Bühne des Landestheaters Innsbruck trabte Bruno allerdings schon im vergangenen Jahr, und zwar in der musikalischen Groteske „Der Bär hat Saison“ aus der Feder von Andreas Safer und Reinhard Ziegerhofer, die auch schon das steirische Musical „Die Geierwally“ schrieben.

Welche Produktion um „JJ1“ gibt es nicht? ajö

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